K-PTBS Test: Leide ich unter einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung?

K-PTBS Test: Leide ich unter einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung?

Wiederkehrende Erinnerungen, innere Alarmbereitschaft, Scham oder Schwierigkeiten mit Nähe können nach traumatischen Erfahrungen auftreten. Vielleicht fragst du dich, ob deine Beschwerden zu einer posttraumatischen Belastungsstörung oder einer komplexen PTBS passen könnten.

Dieser kostenlose Selbsttest verwendet den International Trauma Questionnaire (ITQ) in seiner wissenschaftlich untersuchten deutschen Fassung. Die 18 Aussagen erfassen typische Beschwerden und ihre Auswirkungen auf deinen Alltag. Die Auswertung kann Hinweise für eine weiterführende diagnostische Abklärung geben.

KPTBS-Test mit dem International Trauma Questionnaire (ITQ)

Dieser Fragebogen für Erwachsene erfasst Beschwerden, die bei einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und einer komplexen PTBS auftreten können. Du beantwortest 18 Aussagen zu Symptomen und ihren Auswirkungen auf deinen Alltag.

Wir verwenden die wissenschaftlich untersuchte deutsche ITQ-Fassung. Damit der Wortlaut erhalten bleibt, stehen die Originalfragen in der Sie-Form.

Bevor du beginnst: Das Ergebnis ist eine Screening-Einschätzung, keine Diagnose. Eine fachliche Abklärung muss unter anderem das zugrunde liegende Erlebnis, den Verlauf und andere mögliche Ursachen berücksichtigen. Du kannst jederzeit pausieren oder aufhören.
Bezugsereignis

Instruktion: Im Folgenden sind Probleme und Beschwerden aufgelistet, die bei Menschen als Folgen von traumatischen oder belastenden Lebenserfahrungen auftreten. Bitte wählen Sie die Erfahrung aus, die Sie am meisten belastet und beantworten Sie die Fragen auf diese Erfahrung hin.

Du brauchst das Erlebnis hier nicht aufzuschreiben. Behalte es für die folgenden Fragen im Hinterkopf. Falls du kein passendes Erlebnis zuordnen kannst, bietet dieser Fragebogen keine verlässliche Grundlage für eine Einordnung.

Teil 1 – Beschwerden im Zusammenhang mit dem Erlebnis

Bitte lesen Sie jede Aussage gründlich durch und kreuzen dann die Zahl auf der rechten Seite an, die angibt, wie sehr Sie dieses Problem im letzten Monat belastet hat.

Auswirkungen auf den Alltag

Haben sich die oben genannten Probleme im letzten Monat:

Teil 2 – Gefühle, Selbstbild und Beziehungen

Hier stehen Probleme oder Symptome, die bei Menschen auftreten können, die irgendwann einmal belastende oder traumatische Erlebnisse hatten. Die Aussagen beziehen sich darauf, wie Sie typischerweise fühlen, typischerweise über sich selbst denken und sich typischerweise mit anderen Menschen verhalten. Bitte geben Sie an, wie sehr jede der Aussagen auf Sie zutrifft.

Wie sehr trifft dies auf Sie zu?

Auswirkungen auf den Alltag

Haben die oben genannten Probleme aus den Bereichen Gefühle, Einstellungen zu sich selbst und zu Beziehungen im letzten Monat:

Hintergrund, Auswertung und Quellen

Instrument: International Trauma Questionnaire (ITQ), Cloitre et al. (2018), finalisierte Erwachsenenfassung mit zwölf Symptomfragen und sechs Fragen zur funktionalen Beeinträchtigung. Deutsche Übersetzung: Lueger-Schuster, Knefel und Maercker (2015/2018/2021), bereitgestellt von der Universität Zürich. Web-Umsetzung: Version 1.1, 10.10.2026.

Die Originalfragen und die fünf Antwortstufen (0–4) werden beibehalten. Das Bezugsereignis wird aus Gründen der Datensparsamkeit nur gedanklich gewählt; das Freitextfeld wird nicht eingeblendet. Die Einführung, Abschnittsüberschriften und erläuternden Ergebnistexte sind redaktionelle Ergänzungen. Wissenschaftlich untersucht wurde der Fragebogen; diese Web-Umsetzung wurde nicht separat klinisch validiert.

Ein Wert ab 2 („Mittelmäßig“) erfüllt die jeweilige Item-Schwelle. Für einen PTBS-Hinweis muss mindestens eine der beiden Fragen in jedem der drei Bereiche Wiedererleben (P1/P2), Vermeidung (P3/P4) und Bedrohungsgefühl (P5/P6) sowie mindestens eine Frage zu den Auswirkungen (P7–P9) diese Schwelle erreichen. Für einen KPTBS-Hinweis müssen zusätzlich alle drei Bereiche der Selbstorganisation (C1/C2, C3/C4, C5/C6) und mindestens eine ihrer Auswirkungen (C7–C9) die Schwelle erreichen. KPTBS und PTBS werden nicht gleichzeitig als Ergebnisse ausgegeben. Es werden keine Gesamtpunkt-Grenzen verwendet.

Was du mit deinem Ergebnis anfangen kannst

Vielleicht hilft dir die Auswertung, Worte für Erfahrungen zu finden, die dich schon länger beschäftigen. Du kannst das Ergebnis als Ausgangspunkt für ein diagnostisches oder therapeutisches Gespräch nutzen.

Wenn du meine Begleitung kennenlernen möchtest, besprechen wir in einem kostenfreien Erstgespräch dein Anliegen und ob mein Angebot zu dir passt. Du brauchst dafür weder ein bestimmtes Testergebnis noch eine fertige Erklärung für deine Beschwerden.

Was ist der Unterschied zwischen PTBS und komplexer PTBS?

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann nach traumatischen Erfahrungen entstehen.

Nach ICD-11 gehören drei Symptombereiche zu ihren Kernmerkmalen:

Wiedererleben: Beispielsweise Flashbacks oder Albträume, in denen sich das Erlebte gegenwärtig anfühlt.

Vermeidung: Gedanken, Gefühle oder Situationen werden gemieden, weil sie an das Erlebte erinnern.

Anhaltendes Bedrohungsgefühl: Etwa starke Wachsamkeit oder erhöhte Schreckhaftigkeit.

Bei einer KPTBS kommen anhaltende Schwierigkeiten in drei weiteren Bereichen hinzu:

Gefühle regulieren: Gefühle können überwältigend sein oder schwer zugänglich erscheinen.

Selbstbild: Ausgeprägte Gefühle von Wertlosigkeit, Versagen oder Scham können den Blick auf sich selbst bestimmen.

Beziehungen: Es kann schwerfallen, emotionale Nähe zu erleben und Beziehungen aufrechtzuerhalten.

Für die diagnostische Einordnung werden auch die Auswirkungen auf den Alltag berücksichtigt. Eine komplexe PTBS tritt häufig nach wiederholten oder lang andauernden belastenden traumatischen Erfahrungen auf. Die Dauer der Erfahrungen allein entscheidet jedoch nicht darüber, welche Diagnose vorliegt.

Ursachen: Erlebnisse, die eine K-PTBS auslösen können

Eine Störung durch extremen Stress entsteht oft dort, wo Schutz und Sicherheit hätten sein sollen. Die Ursachen für eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung liegen häufig in der Kindheit.

Typische Traumata sind:

  • Anhaltende Vernachlässigung oder emotionale Gewalt.

  • Erfahrungen von körperlicher und sexueller Gewalt.

  • Aufwachsen in einem instabilen Umfeld (Sucht, psychische Erkrankungen der Eltern).

Wie Menschen auf solche Erfahrungen reagieren, ist unterschiedlich. Mögliche Folgen können beispielsweise innere Anspannung, Schwierigkeiten mit Vertrauen, ein Gefühl von emotionaler Distanz bis hin zu Angststörungen sein. Nicht jeder Mensch entwickelt daraus eine PTBS oder komplexe PTBS. Welche Bedeutung frühere Erfahrungen für heutige Beschwerden haben, lässt sich nur im individuellen Zusammenhang beurteilen.

Wege der Heilung: Psychotherapeutische Ansätze

Welche Unterstützung hilfreich ist, hängt von deinen Beschwerden, deiner aktuellen Lebenssituation und deinen persönlichen Zielen ab. Ein erster Schritt kann sein, deine Erfahrungen einzuordnen und herauszufinden, was dir im Alltag mehr Halt gibt.

In meiner Praxis arbeite ich integrativ und traumasensibel. Je nach Anliegen können therapeutische Gespräche, EMDR, NARM oder die Arbeit mit inneren Anteilen Teil der Begleitung sein. Welche Vorgehensweise wir wählen, besprechen wir gemeinsam und orientieren uns dabei an deiner aktuellen Stabilität und deinem Tempo.

Mögliche Anliegen sind, mit überwältigenden Gefühlen umzugehen, Selbstabwertung zu verstehen, Grenzen wahrzunehmen oder Beziehungen bewusster zu gestalten.

Mehr über meine Arbeitsweise, die einzelnen Ansätze und meine Ausbildungen findest du auf der Methodenseite.

"Mut bedeutet sich selbst zu leben!"

Vom Überleben zurück ins Leben

Dein Nervensystem hat über Jahre hinweg großartige Arbeit geleistet, um dich zu schützen. Doch heute dürfen diese alten Schutzmechanismen zur Ruhe kommen. Heilung bedeutet nicht, die Vergangenheit ungeschehen zu machen, sondern heute eine neue Sicherheit in dir selbst zu finden.

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Häufige Fragen zum KPTBS-Test (FAQ)

Welcher Fragebogen wird für diesen KPTBS-Test verwendet?

Der Test verwendet den International Trauma Questionnaire (ITQ) von Cloitre und Kolleginnen und Kollegen in der deutschen Übersetzung von Lueger-Schuster, Knefel und Maercker. Er umfasst zwölf Fragen zu Symptomen und sechs Fragen zu deren Auswirkungen auf den Alltag.

Ist der KPTBS-Test wissenschaftlich untersucht?

Für den ITQ und seine deutsche Fassung liegen wissenschaftliche Untersuchungen vor. Auf dieser Seite werden die Originalaussagen, die Antwortskala und die zugehörigen Auswertungsregeln verwendet. Die technische Web-Umsetzung wurde nicht separat klinisch validiert. Quellen und weitere Angaben findest du direkt beim Fragebogen.

Was bedeutet ein auffälliges Testergebnis?

Ein auffälliges Ergebnis bedeutet, dass deine Antworten die festgelegte Kombination von Symptomen und Alltagsbeeinträchtigungen für einen möglichen PTBS- oder KPTBS-Hinweis erreichen. Es handelt sich um ein Screening-Ergebnis, nicht um eine bestätigte Diagnose. Eine fachliche Abklärung berücksichtigt zusätzlich deine Erfahrungen, den Verlauf und andere mögliche Ursachen.

Kann ich auch bei einem unauffälligen Ergebnis Unterstützung suchen?

Ja. Einzelne Beschwerden können deinen Alltag deutlich beeinträchtigen, auch wenn die vollständigen Screening-Kriterien nicht erfüllt sind. Dein Wunsch nach Unterstützung hängt nicht von einem bestimmten Testergebnis ab.

Meine Methoden

Ich arbeite integrativ und traumasensibel. Je nach Anliegen beziehe ich therapeutische Gespräche, humanistische Ansätze, EMDR®, NARM®, Ego-State-Arbeit, PEP® und systemische Aufstellungen ein.

Dabei können unterschiedliche Schwerpunkte im Vordergrund stehen: belastende Erfahrungen bearbeiten, innere Anteile verstehen, Selbstwert stärken oder neue Perspektiven auf Beziehungsmuster entwickeln.

Welche Vorgehensweise wir wählen, besprechen wir gemeinsam. Ich berücksichtige deine aktuelle Situation, deine Bedürfnisse und dein Tempo.

Auf meiner Methodenseite erfährst du mehr über die einzelnen Ansätze, ihre Einsatzbereiche und meine jeweiligen Ausbildungen.

> Meine Methoden

Vergütung / Preise

Erstgespräch à 20 Minuten:

kostenlos

Coaching- oder Psychotherapie:

100 Euro / 60 Min.

Vorteile einer Selbstzahler-Praxis: Ich weiß, dass ein Besuch beim Heilpraktiker immer abhängig von den finanziellen Mitteln ist. Dennoch gibt es gute Gründe sich für eine Selbstzahler-Praxis zu entscheiden. ​

Zeitnaher Termin:

Therapieplätze bei psychologischen Psychotherapeuten, die über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen können, sind meist über Monate ausgebucht. In meiner Praxis bekommen sie in der Regel zeitnah einen Termin. Gerade bei akuten Krisen ist es wichtig, dass sie in dieser Zeit nicht alleingelassen werden.   

Keine Bindung an bestimmte Therapieverfahren:

Oft sind die Therapieverfahren bei Kassentherapeuten festgelegt. Manchmal ist es sinnvoll sich durch einen Heilpraktiker/in Psychotherapie zusätzlich unterstützen zu lassen die beispielsweise wie ich integrativ und ganzheitlich arbeiten.  

Deine Daten bleiben in der Praxis: 

Ihre Therapie/Beratung wird nirgendwo aktenkundig, ohne dass Sie Ihr Einverständnis geben. Dies ist von Vorteil, wenn Sie eine auskunftspflichtige Versicherung abschließen möchten.   

Flexibilität:

Die Länge der Therapie ist flexibel. Wir entscheiden gemeinsam über die Art und Dauer der Therapie. ​ ​

(Als Heilpraktikerin begrenzt auf das Fachgebiet Psychotherapie kann ich keine Heilung oder Linderung garantieren. Meine Methoden können keine ärztliche Diagnose und Behandlung ersetzen.) 

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Das sagen meine Klientinnen und Klienten

Nathalie ist eine phantastische, einfühlsame und kompetente Therapeutin und Coachin. Ich habe mich immer sehr gut aufgehoben gefühlt.

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Vielen Dank, Nathalie, für die wertvolle Begleitung und die positiven Impulse.

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Ich empfehle Nathalie mit bestem Gewissen weiter. Wer auf der Suche nach effektiver Unterstützung und nachhaltigen Veränderungen ist, ist bei ihr in den besten Händen.

Vielen Dank, Nathalie, für die wertvolle Begleitung und die positiven Impulse..

Ich bin zutiefst dankbar, dass ich Nathalie gefunden habe. Ihre einfühlsame und gleichzeitig klare Art hat mir in meiner Traumatherapie genau den Raum gegeben, den ich gebraucht habe – sicher, urteilsfrei, auf Augenhöhe.

Bei ihr durfte ich mich zeigen, wie ich bin – mit all meinen Verletzungen, Unsicherheiten und alten Mustern. Und gleichzeitig habe ich durch ihre Begleitung begonnen, mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden, Stück für Stück.

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Danke für diesen Weg. Von Herzen weiterzuempfehlen ❤️

Kontakt

Als Traumatherapeutin in München biete ich dir persönlich in meiner Praxis oder während eines Online-Coachings die für dich am besten passende Form der Begleitung an. Die Praxisräume liegen im wunderschönen Stadtteil Bogenhausen zwischen Prinzregentenplatz und Sternwartstraße in München.​

Was kostet eine Sitzung?

Eine Sitzung kostet 100 € und dauert 60 Minuten. Das erste Kennenlerngespräch ist kostenfrei und dauert 20 Minuten.

Meine Praxis ist eine Selbstzahlerpraxis. Alle weiteren Informationen zur Abrechnung, zu Terminabsagen und zum Ablauf findest du unter Honorar und Ablauf.

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Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz & Coaching