K-PTBS Test: Leide ich unter einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung?

K-PTBS Test: Leide ich unter einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung?

Viele Menschen kennen den Begriff der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), doch oft greift diese Diagnose zu kurz, wenn die traumatischen Erfahrungen andauernd waren.

Wenn belastende Erfahrungen über einen langen Zeitraum hinweg stattgefunden haben – wie es oft bei einem Entwicklungstrauma der Fall ist – sprechen wir heute von einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (K-PTBS). Dieser PTBS Selbsttest hilft dir dabei, deine Symptome nach den neuesten klinischen Kriterien der ICD-11 einzuordnen.

K-PTBS Selbsttest

Check der Symptome für Komplexe PTBS (nach ICD-11)

Dieser Test hilft dir dabei, deine aktuellen Belastungen einzuordnen. Er deckt die klassische Trauma-Trias sowie die für eine komplexe Belastung typischen Störungen der Selbstorganisation ab.

Bitte bewerte jede Aussage danach, wie häufig sie in den letzten Monaten auf dich zutraf.


Teil A – Klassische Trauma-Symptome (Wiedererleben & Wachsamkeit)

Teil B – Störungen der Selbstorganisation (Affekte & Selbstbild)

Teil C – Zwischenmenschliche Beziehungen & Grenzen

Erkenntnis als Neubeginn

Ein positives Testergebnis ist kein Urteil, sondern der erste Schritt in die Freiheit. Heilung bedeutet, sich selbst mit neuen Augen zu sehen.

In der Selbstwege Praxis begleite ich dich dabei, diese Erkenntnisse sicher einzuordnen und einen behutsamen Weg für dein Nervensystem zu finden.

Was ist der Unterschied zwischen PTBS und komplexer PTBS?

Während eine klassische Belastungsstörung oft durch ein einmaliges, traumatisches Ereignis (wie einen Unfall) ausgelöst wird, entsteht eine komplexe PTBS  (KPTBS) meist durch wiederholte Situationen, denen man nicht entfliehen konnte.

In der klinischen Psychologie unterscheidet man heute klar zwischen diesen beiden Formen, da ein chronisches Trauma das gesamte System anders erschüttert als ein Einzelereignis.

Neben den typischen Symptomen der PTBS wie Rückblenden (Flashbacks), massiven Schlafstörungen und dem Gefühl des ständigen Eindringens belastender Erinnerungen an das Ereignis, treten bei der komplexen Form zusätzliche Störungen der Selbstorganisation (DSO) auf. Führende Experten wie Maercker und Cloitre haben aufgezeigt, dass Betroffene oft unter einer tiefgreifenden Erschütterung des Selbst- und Welterlebens leiden.

Zu diesen erweiterten Symptomen gehören:

  • Massive Probleme bei der emotionalen Steuerung (Affektregulation).

  • Ein tief sitzendes negatives Selbstbild (Schuldgefühle und Scham).

  • Anhaltende Schwierigkeiten, stabile Beziehungen aufrechtzuerhalten.

Ursachen: Erlebnisse, die eine K-PTBS auslösen können

Eine Störung durch extremen Stress entsteht oft dort, wo Schutz und Sicherheit hätten sein sollen. Die Ursachen für eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung liegen häufig in der Kindheit.

Typische Traumata sind:

  • Anhaltende Vernachlässigung oder emotionale Gewalt.

  • Erfahrungen von körperlicher und sexueller Gewalt.

  • Aufwachsen in einem instabilen Umfeld (Sucht, psychische Erkrankungen der Eltern).

Diese Erfahrungen führen dazu, dass Betroffene oft in einem Zustand der Dissoziation oder Derealisation (ein Gefühl der Unwirklichkeit) leben oder ständig unter einer massiven inneren Belastung stehen. Oft treten hierbei auch begleitende Angststörungen auf, die den Alltag erschweren.

Wege der Heilung: Psychotherapeutische Ansätze

Die gute Nachricht ist: Das Gehirn und das Nervensystem sind plastisch. Eine psychotherapeutisch fundierte Begleitung geht heute weit über eine reine kognitive Verarbeitungstherapie hinaus. Experten wie Bisons betonen die Wichtigkeit eines phasenorientierten Vorgehens, das bei der Stabilisierung beginnt.

Methoden wie EMDR, NARM oder die Arbeit mit inneren Anteilen (Ego-State) helfen dabei, unterschiedliche Traumafolgestörungen behutsam zu integrieren. Es geht darum, die Grenze der eigenen Belastbarkeit wieder zu spüren und die Messung der eigenen Fortschritte nicht nur an Symptomen, sondern an gewonnener Lebensqualität festzumachen.

Ziel ist eine nachhaltige Traumabewältigung, die dich wieder in Kontakt mit deiner Kraft bringt.

"Mut bedeutet sich selbst zu leben!"

Vom Überleben zurück ins Leben

Dein Nervensystem hat über Jahre hinweg großartige Arbeit geleistet, um dich zu schützen. Doch heute dürfen diese alten Schutzmechanismen zur Ruhe kommen. Heilung bedeutet nicht, die Vergangenheit ungeschehen zu machen, sondern heute eine neue Sicherheit in dir selbst zu finden.

Ich unterstütze dich in meiner Praxis in München dabei, die Signale deines Körpers zu verstehen und die emotionale Erstarrung behutsam zu lösen.

Wir arbeiten nicht „gegen“ die Symptome, sondern „mit“ deinem Nervensystem, um Schritt für Schritt wieder Sicherheit und Lebendigkeit in dein Leben einzuladen.

Häufige Fragen zum KPTBS-Test (FAQ)

Wie erkenne ich eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung (K-PTBS)?

Typische Anzeichen sind eine dauerhafte innere Anspannung, Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen, ein negatives Selbstbild sowie Probleme in Beziehungen. Viele Betroffene fühlen sich innerlich dauerhaft unter Druck – auch ohne konkrete äußere Bedrohung.

Ist dieser K-PTBS Test eine Diagnose?

Nein. Der Test dient zur ersten Orientierung und kann Hinweise auf typische Symptome geben. Eine offizielle Diagnose kann nur durch einen Psychotherapeuten oder Facharzt erfolgen.

Was sind typische Symptome einer K-PTBS?

Häufig zeigen sich starke Selbstzweifel oder Scham, Probleme in der Emotionsregulation, Rückzug oder Konflikte in Beziehungen sowie ein anhaltendes Gefühl von innerer Unsicherheit.

Was bedeutet ein auffälliges Testergebnis?

Ein erhöhtes Ergebnis kann ein Hinweis darauf sein, dass dein Nervensystem stark belastet ist. Gleichzeitig kann es entlastend sein, die eigenen Erfahrungen besser einordnen zu können.

Wie geht es nach dem Test weiter?

Wenn du dich in den Ergebnissen wiedererkennst, kann es hilfreich sein, das Thema in einem geschützten Rahmen weiter anzuschauen. Eine traumasensible Begleitung unterstützt dich dabei, mehr Stabilität und innere Sicherheit zu entwickeln.

Meine Methoden

Humanistische Therapie:

Die Humanistische Therapie legt den Fokus auf das individuelle Wachstum, die Selbstverwirklichung und das Streben nach persönlichem Potenzial. Zu ihr gehören u.a. Gesprächstherapie, Gestalttherapie und die Körpertherapie. Die Grundhaltung der humanistischen Therapie wie Empathie, Authentizität und respektvolle Wertschätzung sind von großer Bedeutung, um die Auswirkungen von lebenseinschneidenden Ereignissen sanft zu bewältigen und den Heilungsprozess zu fördern.

NARM®:

Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM®) ist eine körperorientierte und emotionsbasierte Methode. Der Heilungsweg von NARM beinhaltet die Auseinandersetzung mit entstandenen Überlebensstrategien und damit, welcher Anteil diese aufrechterhält. Sie unterstützt, unterdrückte Emotionen feinfühlig anzuerkennen und mehr Kapazität und Resilienz für ihren Alltag zu entwickeln.

PEP®:

Prozessorientierte und Embodimentfocussierte Psychologie (PEP®)  ist eine Kombination aus Interventionstechniken (wie EMDR, EMI, Trainspotting, kognitive Verhaltenstherapie) und der prozessorientierten Weiterentwicklung von Klopftechniken (z.B. EFT, TFT). PEP nutzt deshalb eine Kombination von psychodynamischen, systemischen, verhaltenstherapeutischen und hypnotherapeutischen Strategien und Aspekten. In der Anwendung werden parafunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels bifokal multisensorischer Stimulationen (Klopfen auf Akupunkturpunkten, Augenrollbewegungen, Summen, Zählen, Affirmationen aussprechen, etc.) verändert.

Systemische Familien- und Traumaaufstellungen:

In einer systemischen Familien- und Traumaaufstellung erfahren Patienten, wo ihr Leiden seinen Ursprung hat. Ob es aus ihrer Herkunftsfamilie stammt oder transgenerational an sie weitervererbt wurde. Sie erleben ihre Muster und Verhaltensweisen, die sie in ihrer familiären Situation entwickelt haben, sich davon zu lösen und ihren eigenen Bedürfnissen zu folgen.

EMDR®

Eye Movement Desensitization and Reprocessing:EMDR® wurde ursprünglich für die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickelt findet aber mittlerweile erfolgreiche Anwendung bei anderen psychischen Störungen. In einer EMDR-Sitzung bittet der Therapeut den Klienten, sich an ein belastendes Ereignis zu erinnern, während er gleichzeitig aufgefordert wird, spezifische Augenbewegungen zu folgen. Das kann auch durch andere bilaterale Stimuli wie Töne oder Berührungen unterstützt werden. Die Theorie dahinter ist, dass die Kombination aus Erinnern des belastenden Ereignisses und gleichzeitiger Ablenkung durch die Augenbewegung dazu führen kann, dass die Erinnerung an das Ereignis weniger überfordernd wird.Man nimmt an, dass EMDR dabei hilft, die natürlichen Verarbeitungsmechanismen des Gehirns zu aktivieren, ähnlich den Prozessen, die während des REM-Schlafs (Rapid Eye Movement - schnelle Augenbewegungen im Schlaf) ablaufen. Dadurch können belastende Erinnerungen neu bearbeitet und in einen weniger störenden emotionalen Zustand überführt werden. Der Vorgang im EMDR Prozess wird durch den Therapeut solange wiederholt bis der Patient sich besser fühlt. EMDR wird sowohl in der Traumatherapie als auch bei Ängsten, Panik, Trauer, Allergien und Sucht angewendet.

Meditation und Atemtechniken:

Meditation und Atemübungen sind nicht nur Wellness sondern verbinden unseren Geist mit unserem Körper. Beispielsweise kann Meditation dir helfen zu entspannen, Zugang zu deinem Innenleben zu bekommen und Transformationsprozesse zu erleben. Verschiedene Atemtechniken stimulieren das zentrale Nervensystem fördern die Selbstregulation. In meinen Sitzungen stelle ich dir verschiedene Meditations- und Atemtechniken zur Verfügung die dein inneres Wachstum fördern und du in deinen Alltag integrieren kannst.

Vergütung / Preise

Erstgespräch à 20 Minuten:

kostenlos

Coaching- oder Psychotherapie:

100 Euro / 60 Min.

Vorteile einer Selbstzahler-Praxis: Ich weiß, dass ein Besuch beim Heilpraktiker immer abhängig von den finanziellen Mitteln ist. Dennoch gibt es gute Gründe sich für eine Selbstzahler-Praxis zu entscheiden. ​

Zeitnaher Termin:

Therapieplätze bei psychologischen Psychotherapeuten, die über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen können, sind meist über Monate ausgebucht. In meiner Praxis bekommen sie in der Regel zeitnah einen Termin. Gerade bei akuten Krisen ist es wichtig, dass sie in dieser Zeit nicht alleingelassen werden.   

Keine Bindung an bestimmte Therapieverfahren:

Oft sind die Therapieverfahren bei Kassentherapeuten festgelegt. Manchmal ist es sinnvoll sich durch einen Heilpraktiker/in Psychotherapie zusätzlich unterstützen zu lassen die beispielsweise wie ich integrativ und ganzheitlich arbeiten.  

Ihre Daten bleiben in der Praxis: 

Ihre Therapie/Beratung wird nirgendwo aktenkundig, ohne dass Sie Ihr Einverständnis geben. Dies ist von Vorteil, wenn Sie eine auskunftspflichtige Versicherung abschließen möchten.   

Flexibilität:

Die Länge der Therapie ist flexibel. Wir entscheiden gemeinsam über die Art und Dauer der Therapie. ​ ​

(Als Heilpraktikerin begrenzt auf das Fachgebiet Psychotherapie kann ich keine Heilung oder Linderung garantieren. Meine Methoden können keine ärztliche Diagnose und Behandlung ersetzen.) 

GOOGLE BEWERTUNGEN

Das sagen meine Klientinnen und Klienten

Nathalie ist eine phantastische, einfühlsame und kompetente Therapeutin und Coachin. Ich habe mich immer sehr gut aufgehoben gefühlt.

Besonders eindrucksvoll war für mich die Effektivität der Arbeit. Ich habe in sehr kurzer Zeit so viele Aspekte meines Selbst verstanden und wurde dabei stets sicher begleitet. Das empfinde ich als große Bereicherung. Ich bin dankbar, Nathalie gefunden zu haben.

In einem für mich herausfordernden inneren Konflikt war Nathalie für mich da.

Sie hat mir ihrer kristallklaren Klarheit, ihrer Wärme und einfühlsamen Art den Nagel auf den Kopf getroffen, so dass ich meine innere Blockade lösen konnte. Ich kann Nathalie aus vollem Herzen empfehlen.

Vielen Dank, Nathalie, für die wertvolle Begleitung und die positiven Impulse.

Ich hatte das große Vergnügen, an einem Coaching mit Nathalie teilzunehmen, und kann nur sagen, dass es eine transformative Erfahrung war. Durch gezielte Fragen und praktische Übungen konnte ich tiefgreifende Erkenntnisse gewinnen und sofort umsetzbare Strategien entwickeln.

Ich empfehle Nathalie mit bestem Gewissen weiter. Wer auf der Suche nach effektiver Unterstützung und nachhaltigen Veränderungen ist, ist bei ihr in den besten Händen.

Vielen Dank, Nathalie, für die wertvolle Begleitung und die positiven Impulse..

Ich bin zutiefst dankbar, dass ich Nathalie gefunden habe. Ihre einfühlsame und gleichzeitig klare Art hat mir in meiner Traumatherapie genau den Raum gegeben, den ich gebraucht habe – sicher, urteilsfrei, auf Augenhöhe.

Bei ihr durfte ich mich zeigen, wie ich bin – mit all meinen Verletzungen, Unsicherheiten und alten Mustern. Und gleichzeitig habe ich durch ihre Begleitung begonnen, mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden, Stück für Stück.

Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig und individuell sie arbeitet – keine Standardmethoden, sondern echte Präsenz. Nathalie schafft es, auch schwere Themen mit Wärme und Klarheit zu halten. Ich fühle mich heute stabiler, verbundener mit mir selbst und mutiger als je zuvor.

Danke für diesen Weg. Von Herzen weiterzuempfehlen ❤️

Kontakt

Als Traumatherapeutin in München biete ich dir persönlich in meiner Praxis oder während eines Online-Coachings die für dich am besten passende Form der Begleitung an. Die Praxisräume liegen im wunderschönen Stadtteil Bogenhausen zwischen Prinzregentenplatz und Sternwartstraße in München.​

Kosten pro Sitzung:

100,- Euro à 60 Minuten

Deine persönliche Nachricht an mich:

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Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz & Coaching