Ego-State-Therapie in München: Das innere Kind heilen durch moderne Anteile-Arbeit

Manchmal weiß der Kopf längst, was richtig wäre – und trotzdem reagieren wir innerlich wie festgehalten. Alte Verletzungen, innere Konflikte, starke Gefühle, Rückzug, Überanpassung oder ein tiefer Schmerz, der sich nur schwer in Worte fassen lässt. Viele Menschen beschreiben genau das, wenn sie ihr inneres Kind heilen möchten.

In meiner Praxis in München verbinde ich traumasensible Psychotherapie und moderne Ego-State-Therapie, um genau dort anzusetzen: bei den inneren Anteilen, die bis heute unter Druck, Angst, Scham oder alten Beziehungserfahrungen leiden. Die Arbeit mit dem inneren Kind ist dabei kein oberflächliches Konzept, sondern eine fundierte therapeutische Form der Arbeit mit Ich-Zuständen, Persönlichkeitsanteilen und der inneren Verbindung zu sich selbst.

Ego-State-Therapie in München kann helfen, wenn du dich innerlich zerrissen fühlst, immer wieder in dieselben Muster gerätst oder spürst, dass etwas in dir noch immer in der Vergangenheit feststeckt.

Was ist Ego-State-Therapie?

Die Ego-State-Therapie ist ein therapeutischer Ansatz, der davon ausgeht, dass unsere Persönlichkeit aus verschiedenen inneren Anteilen besteht. Diese Ich-Zustände oder Ego-Zustände entstehen im Laufe des Lebens – besonders in prägenden, belastenden oder widersprüchlichen Erfahrungen.

Ein Anteil kann leistungsfähig und kontrolliert sein, ein anderer verletzlich, ängstlich oder voller Scham. Wieder ein anderer schützt dich vielleicht durch Rückzug, innere Härte oder Anpassung. Gerade nach Trauma, Entwicklungstrauma oder wiederholter emotionaler Überforderung können sich solche inneren Zustände stark voneinander abspalten oder kaum noch miteinander in Kommunikation sein.

In der Ego-State-Therapie in München geht es deshalb nicht darum, etwas in dir wegzumachen. Es geht darum, innere Zustände zu verstehen, ihre Funktion zu erkennen und sie behutsam in mehr Verbindung, Selbstkontakt und innere Ordnung zu bringen.

Das innere Kind heilen – was in der Therapie damit gemeint ist

Viele Menschen suchen nicht nach dem Begriff Ego-State-Therapie, sondern nach etwas, das sich näher an ihrem Erleben anfühlt: inneres Kind heilen, innere Kind Arbeit, alte Wunden verstehen, sich selbst endlich anders begegnen.

Das, was im Alltag oft „inneres Kind“ genannt wird, beschreiben wir in der professionellen Psychotherapie als einen emotional geprägten inneren Anteil oder Ich-Zustand. Dieser Anteil trägt häufig frühe Gefühle, Bedürfnisse, Verletzungen oder ungelöste Beziehungserfahrungen in sich. Er reagiert nicht logisch, sondern so, wie es damals nötig war.

Wenn du dein inneres Kind heilen möchtest, geht es deshalb nicht nur um Einsicht. Es geht um einen echten inneren Kontakt. Um das Erleben:


Ich bin heute nicht mehr ausgeliefert.
Ich kann wahrnehmen, was in mir lebt.
Ich kann mich innerlich anders begleiten.

Genau hier setzt die Ego-State-Therapie an. Sie macht die Arbeit mit dem inneren Kind fundiert, differenziert und wirksam.

Warum das innere Kind oft in der Vergangenheit feststeckt

Frühe Verletzungen betreffen nicht nur Erinnerungen. Sie prägen oft das gesamte innere Erleben: Selbstwert, Bindung, Grenzen, Gefühle von Sicherheit, die Fähigkeit zur Selbstregulation und die Art, wie wir in Beziehungen reagieren.

Wenn belastende Erfahrungen zu früh, zu viel oder zu allein erlebt wurden, kann das Nervensystem bestimmte Erlebnisse nicht gut verarbeiten. Dann bleiben Anteile innerlich in Alarm, Anpassung, Scham, Ohnmacht oder Sehnsucht gebunden. Später zeigt sich das zum Beispiel durch:

  • Wiederkehrende Beziehungsprobleme

  • Starke Selbstkritik

  • Emotionale Überforderung

  • Diffuse Angst oder innere Leere

  • Psychosomatische Beschwerden

  • Das Gefühl, nicht wirklich bei sich zu sein

  • Schwierigkeiten mit Nähe, Abgrenzung oder Vertrauen

In manchen Fällen spielt dabei auch Dissoziation eine Rolle – also ein inneres Wegdriften, Sich-nicht-ganz-spüren oder das Gefühl, nur teilweise da zu sein. Gerade dann ist eine behutsame, traumasensible Arbeit wichtig.

Wie Anteile-Arbeit bei Trauma und inneren Konflikten helfen kann

Die Arbeit mit inneren Anteilen kann besonders hilfreich sein, wenn du unter den Folgen von Trauma, Entwicklungstrauma, Bindungsverletzungen oder wiederkehrenden inneren Konflikten leidest.

Viele Symptome wirken im Außen unverständlich, ergeben aber Sinn, sobald man die innere Dynamik erkennt.

Ein Teil von dir möchte vielleicht Nähe.
Ein anderer zieht sich sofort zurück.
Ein Teil will sichtbar werden.
Ein anderer fürchtet Kritik, Krise oder Ablehnung.

Diese Widersprüche sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind oft Ausdruck eines klugen inneren Systems, das einmal versucht hat, dich zu schützen.

Die Ego-State-Therapie hilft, diese Anteile nicht gegeneinander zu verstärken, sondern in ihrer Geschichte und Funktion zu verstehen. Daraus kann Schritt für Schritt mehr innere Aufsicht, Orientierung, Selbstmitgefühl und Integration entstehen.

Ego-State-Therapie in München bei Entwicklungstrauma, Dissoziation und Beziehungsverletzungen

Besonders wirksam kann die Ego-State-Therapie sein bei:

  • Entwicklungstrauma und frühen Bindungsverletzungen

  • Wiederkehrenden Beziehungsmustern

  • Emotionaler Instabilität

  • Scham, Selbstwertproblemen und innerer Härte

  • Dissoziation und dem Gefühl, nicht richtig verbunden zu sein

  • Psychosomatik und chronischer innerer Anspannung

  • Ungelösten Konflikten zwischen verschiedenen inneren Anteilen

  • Dem Wunsch, das innere Kind zu heilen

Die Methode wird häufig im Kontext von Traumatherapie eingesetzt, weil sie einen sehr differenzierten Zugang zu verletzten, schützenden und funktionalen Anteilen ermöglicht. Nicht jede Krise braucht Konfrontation. Oft braucht es zuerst Sicherheit, innere Stabilisierung und einen Zugang zu dem, was in dir überhaupt gesehen werden möchte.

Wie ich in meiner Praxis arbeite

In meiner Praxis arbeite ich mit einer traumasensiblen, integrativen Haltung von Mensch zu Mensch.

Die Ego-State-Therapie ist dabei ein wichtiger Ansatz, den ich je nach Anliegen mit anderen therapeutischen Verfahren verbinde.

Mir ist wichtig, dass Therapie nicht überfordernd wird. Gerade bei frühen Verletzungen, Trauma oder Dissoziation braucht es keinen Druck, sondern einen sicheren Rahmen, klare Orientierung und ein gutes Tempo.

Das bedeutet konkret:

  • Wir schauen gemeinsam, welche inneren Anteile gerade wirken

  • Wir lernen, diese Zustände besser wahrzunehmen und einzuordnen

  • Wir stärken innere Sicherheit und Selbstregulation

  • Wir fördern die Kommunikation zwischen inneren Anteilen

  • Wir schaffen mehr innere Verbindung statt innerem Kampf

  • Wir arbeiten nicht nur mit dem Problem, sondern auch mit Ressourcen, Erfahrung und dem, was in dir gesund ist

So kann aus innerer Kind Arbeit Schritt für Schritt ein tieferer Heilungsweg werden.

Innere Kind Arbeit statt nur darüber reden

Viele Menschen haben schon viel verstanden. Sie haben gelesen, reflektiert, analysiert. Und trotzdem bleiben bestimmte Reaktionen bestehen. Genau das ist oft der Punkt, an dem reine Erkenntnis nicht mehr reicht.

Innere Kind Arbeit bedeutet in der Therapie nicht nur, über die Vergangenheit zu sprechen. Es geht darum, innere Zustände im Hier und Jetzt spürbar zu machen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Dadurch kann sich etwas verändern, das tiefer geht als reine Einsicht:
mehr Selbstkontakt, mehr Weichheit, mehr innere Ordnung, mehr Sicherheit in Beziehungen – und oft auch ein liebevollerer Umgang mit sich selbst.

Für wen ist Ego-State-Therapie geeignet?

Die Ego-State-Therapie kann passend sein, wenn du das Gefühl hast:

  • Ein Teil von dir funktioniert, ein anderer leidet

  • Du möchtest dein inneres Kind heilen, kommst aber allein nicht weiter

  • Du gerätst immer wieder in alte Muster

  • Du erlebst starke Ambivalenzen, Rückzug oder Überanpassung

  • Du möchtest traumatische Prägungen besser verstehen

  • Du suchst in München eine fundierte, traumasensible Psychotherapie oder Traumatherapie

  • Du wünschst dir einen therapeutischen Ansatz, der sowohl fachlich fundiert als auch menschlich zugewandt ist

Meine Haltung: Empathie, Klarheit und Feingefühl

Ich arbeite nicht mit schnellen Lösungen und nicht mit Druck. Heilung entsteht aus meiner Sicht dort, wo innere Prozesse verstanden werden dürfen und wo ein sicherer Raum entsteht, in dem sich auch schwierige Zustände zeigen können.

Wenn wir mit Ego-State-Therapie arbeiten, braucht es keine Perfektion, sondern einen achtsamen Rahmen. Einen Ort, an dem Verletzlichkeit, Ambivalenz, Schutz und Sehnsucht nebeneinander existieren dürfen. Einen Ort, an dem du nicht funktionieren musst.

Du musst dabei nicht alles allein ordnen. Manches wird klarer, wenn es in einem sicheren therapeutischen Rahmen gesehen und begleitet werden kann.

In meiner Arbeit verbinde ich fachliche Klarheit mit Feingefühl. So kann Therapie zu einem Weg werden, auf dem du nicht gegen dich arbeitest, sondern Schritt für Schritt wieder in Kontakt mit dir kommst.

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Das sagen meine Klientinnen und Klienten

Nathalie ist eine phantastische, einfühlsame und kompetente Therapeutin und Coachin. Ich habe mich immer sehr gut aufgehoben gefühlt.

Besonders eindrucksvoll war für mich die Effektivität der Arbeit. Ich habe in sehr kurzer Zeit so viele Aspekte meines Selbst verstanden und wurde dabei stets sicher begleitet. Das empfinde ich als große Bereicherung. Ich bin dankbar, Nathalie gefunden zu haben.

In einem für mich herausfordernden inneren Konflikt war Nathalie für mich da.

Sie hat mir ihrer kristallklaren Klarheit, ihrer Wärme und einfühlsamen Art den Nagel auf den Kopf getroffen, so dass ich meine innere Blockade lösen konnte. Ich kann Nathalie aus vollem Herzen empfehlen.

Vielen Dank, Nathalie, für die wertvolle Begleitung und die positiven Impulse.

Ich hatte das große Vergnügen, an einem Coaching mit Nathalie teilzunehmen, und kann nur sagen, dass es eine transformative Erfahrung war. Durch gezielte Fragen und praktische Übungen konnte ich tiefgreifende Erkenntnisse gewinnen und sofort umsetzbare Strategien entwickeln.

Ich empfehle Nathalie mit bestem Gewissen weiter. Wer auf der Suche nach effektiver Unterstützung und nachhaltigen Veränderungen ist, ist bei ihr in den besten Händen.

Vielen Dank, Nathalie, für die wertvolle Begleitung und die positiven Impulse..

Ich bin zutiefst dankbar, dass ich Nathalie gefunden habe. Ihre einfühlsame und gleichzeitig klare Art hat mir in meiner Traumatherapie genau den Raum gegeben, den ich gebraucht habe – sicher, urteilsfrei, auf Augenhöhe.

Bei ihr durfte ich mich zeigen, wie ich bin – mit all meinen Verletzungen, Unsicherheiten und alten Mustern. Und gleichzeitig habe ich durch ihre Begleitung begonnen, mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden, Stück für Stück.

Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig und individuell sie arbeitet – keine Standardmethoden, sondern echte Präsenz. Nathalie schafft es, auch schwere Themen mit Wärme und Klarheit zu halten. Ich fühle mich heute stabiler, verbundener mit mir selbst und mutiger als je zuvor.

Danke für diesen Weg. Von Herzen weiterzuempfehlen ❤️

Kontakt

Als Psychotherapeutin und Life Coach München biete ich dir persönlich in meiner Praxis oder während eines Online-Coachings die für dich am besten passende Form der Begleitung an. Die Praxisräume liegen im wunderschönen Stadtteil Bogenhausen zwischen Prinzregentenplatz und Sternwartstraße in München.​

Kosten pro Sitzung:

100,- Euro à 60 Minuten

Deine persönliche Nachricht an mich:

FLEXIBEL UND ORTSUNGEBUNDEN

Online Coaching & Therapie

Als Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet Psychotherapie und Coach biete ich dir eine flexible Unterstützung ohne an einen festen Standort gebunden zu sein. Das bedeutet dass du dich mit weniger Aufwand in einer ruhigen und vertrauten Atmosphäre deiner Weiterentwicklung witmen kannst.

Häufige Fragen zum inneren Kind heilen und zur Ego-State-Therapie (FAQ)

Was bedeutet es, das innere Kind zu heilen?

Das innere Kind zu heilen bedeutet, frühen Verletzungen, unerfüllten Bedürfnissen und alten Prägungen mit mehr Bewusstheit und Mitgefühl zu begegnen. Viele Menschen merken im Erwachsenenalter, dass belastende Gefühle, wiederkehrende Verhaltensmuster oder starke Selbstzweifel nicht nur mit der Gegenwart zu tun haben. In der Psychotherapie geht es deshalb darum, die Verbindung zu den verletzten inneren Anteilen wiederherzustellen und alte Wunden Schritt für Schritt zu verarbeiten.

Kann man das innere Kind wirklich heilen?

Viele Menschen suchen nach der Frage, ob man das innere Kind heilen kann. Aus therapeutischer Sicht geht es weniger um ein schnelles „Wegmachen“ und mehr um eine tiefere Heilung des inneren Kindes: also darum, alte Verletzungen zu verstehen, innere Sicherheit aufzubauen und neue Erfahrungen zu ermöglichen. Belastende Prägungen müssen nicht für immer das heutige Leben bestimmen.

Wie hilft Ego-State-Therapie dabei, das innere Kind zu heilen?

Die Ego-State-Therapie arbeitet mit verschiedenen inneren Zuständen und Anteilen der Persönlichkeit. Das, was viele als inneres Kind beschreiben, ist in der therapeutischen Arbeit oft ein verletzter kindlicher Anteil. In der Ego-State-Therapie in München geht es darum, diesen Anteil nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit schützenden, kontrollierenden oder angepassten Seiten zu verstehen. So entsteht ein fundierter Rahmen für die Arbeit mit dem inneren Kind.

Was ist der Unterschied zwischen innerem Kind und Ego-States?

Das innere Kind ist ein alltagsnaher Begriff. Ein Ego-State oder Ich-Zustand ist der fachlich präzisere Ausdruck aus der Psychotherapie. Beide beschreiben innere Erlebnisweisen, die durch frühere Erfahrungen geprägt sein können. Der Vorteil der Ego-State-Arbeit liegt darin, dass nicht nur das verletzte innere Kind betrachtet wird, sondern das gesamte innere System mit seinen Schutzstrategien, Konflikten und Ressourcen.

Welche Rolle spielen Glaubenssätze beim inneren Kind?

Belastende Glaubenssätze und negative Glaubenssätze entstehen häufig in der Kindheit. Sie sind oft das Ergebnis von wiederholten Erfahrungen mit wichtigen Bezugspersonen. Solche inneren Überzeugungen können das Selbstwertgefühl, Beziehungen und Entscheidungen im Erwachsenenalter stark beeinflussen. In der therapeutischen Arbeit mit dem inneren Kind geht es deshalb auch darum, diese Prägungen zu erkennen und Schritt für Schritt zu verändern.

Warum wirken Kindheitserfahrungen noch im Erwachsenenalter?

Frühe Kindheitserfahrungen prägen, wie wir uns selbst erleben, wie sicher wir uns in Beziehungen fühlen und wie wir mit Stress umgehen. Wenn ein Kind mit Belastung, Unsicherheit, Kritik oder emotionaler Überforderung allein bleibt, entstehen oft Schutzmuster, die bis ins Erwachsenenalter weiterwirken. Diese Muster können im heutigen Leben sinnvoll erscheinen, obwohl sie ursprünglich aus einer ganz anderen Zeit stammen.

Welche Verhaltensmuster können aus einem verletzten inneren Kind entstehen?

Typische Verhaltensmuster sind zum Beispiel ständige Anpassung, Angst vor Ablehnung, Probleme mit Grenzen, übermäßige Selbstkontrolle, Rückzug oder der starke Wunsch, es allen recht zu machen. Auch emotionale Blockaden, wiederkehrende Beziehungskonflikte oder ein fragiles Selbstwertgefühl können damit zusammenhängen. In der Therapie geht es nicht darum, diese Muster zu verurteilen, sondern ihre innere Logik zu verstehen.

Hilft die Arbeit mit dem inneren Kind auch bei Selbstwertproblemen?

Ja, häufig stehen hinter einem niedrigen Selbstwertgefühl frühe Verletzungen und alte Erfahrungen von Nicht-gesehen-werden, Kritik oder fehlender Sicherheit. Die Arbeit mit dem inneren Kind kann helfen, diese Erfahrungen besser zu verstehen und einen liebevolleren Umgang mit sich selbst zu entwickeln. Daraus können mehr Selbstliebe, innere Stabilität und ein tragfähigeres Gefühl von eigenem Wert entstehen.

Kann ich mein inneres Kind auch allein heilen?

Es gibt viele Übungen wie Schreiben, Meditation oder innere Bilder, die erste Zugänge schaffen können. Bei tieferen Verletzungen, alten Traumata, starker Scham, Dissoziation oder wiederkehrenden emotionalen Blockaden ist therapeutische Begleitung oft hilfreicher. Denn manche alten Wunden lassen sich leichter heilen, wenn sie in einem sicheren Rahmen gesehen, verstanden, begleitet und gelöst werden.

Was passiert in der Arbeit mit dem inneren Kind in der Psychotherapie?

In der Psychotherapie geht es nicht nur darum, sich an früher zu erinnern, sondern darum, die heutigen Auswirkungen alter Erfahrungen zu verstehen. In der therapeutischen Arbeit werden verletzte, schützende und funktionale innere Zustände wahrgenommen, eingeordnet und miteinander in Beziehung gebracht. Dadurch kann mehr Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen entstehen und ein neuer innerer Umgang mit alten Verletzungen wachsen.

Ist innere-Kind-Arbeit nur etwas für Menschen mit Trauma?

Nein. Die Arbeit mit dem inneren Kind kann bei vielen Themen sinnvoll sein, etwa bei Selbstwertproblemen, Beziehungsdynamiken, wiederkehrenden Konflikten, emotionaler Überforderung oder dem Gefühl, innerlich blockiert zu sein. Besonders hilfreich ist sie dann, wenn alte Prägungen das heutige Erleben stark beeinflussen – auch ohne dass immer ein großes Trauma dahinterstehen muss.

Kann ein verletztes inneres Kind Beziehungen belasten?

Ja, alte Wunden können sich stark auf Beziehungen auswirken. Wer sich innerlich schnell verlassen, nicht gesehen oder nicht wichtig fühlt, reagiert oft sensibel auf Distanz, Kritik oder Unsicherheit. Dadurch können sich Muster entwickeln, die gesunde Beziehungen erschweren. Genau deshalb kann es so entlastend sein, das innere Kind zu heilen und die dahinterliegenden Bedürfnisse besser zu verstehen.

Vergütung / Preise

Erstgespräch à 20 Minuten:

kostenlos

Coaching- oder Psychotherapie:

100 Euro / 60 Min.

Vorteile einer Selbstzahler-Praxis: Ich weiß, dass ein Besuch beim Heilpraktiker immer abhängig von den finanziellen Mitteln ist. Dennoch gibt es gute Gründe sich für eine Selbstzahler-Praxis zu entscheiden. ​

Zeitnaher Termin:

Therapieplätze bei psychologischen Psychotherapeuten, die über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen können, sind meist über Monate ausgebucht. In meiner Praxis bekommen sie in der Regel zeitnah einen Termin. Gerade bei akuten Krisen ist es wichtig, dass sie in dieser Zeit nicht alleingelassen werden.   

Keine Bindung an bestimmte Therapieverfahren:

Oft sind die Therapieverfahren bei Kassentherapeuten festgelegt. Manchmal ist es sinnvoll sich durch einen Heilpraktiker/in Psychotherapie zusätzlich unterstützen zu lassen die beispielsweise wie ich integrativ und ganzheitlich arbeiten.  

Ihre Daten bleiben in der Praxis: 

Ihre Therapie/Beratung wird nirgendwo aktenkundig, ohne dass Sie Ihr Einverständnis geben. Dies ist von Vorteil, wenn Sie eine auskunftspflichtige Versicherung abschließen möchten.   

Flexibilität:

Die Länge der Therapie ist flexibel. Wir entscheiden gemeinsam über die Art und Dauer der Therapie. ​ ​

(Als Heilpraktikerin begrenzt auf das Fachgebiet Psychotherapie kann ich keine Heilung oder Linderung garantieren. Meine Methoden können keine ärztliche Diagnose und Behandlung ersetzen.) 

Meine zusätzlichen Methoden

Humanistische Therapie:

Die Humanistische Therapie legt den Fokus auf das individuelle Wachstum, die Selbstverwirklichung und das Streben nach persönlichem Potenzial. Zu ihr gehören u.a. Gesprächstherapie, Gestalttherapie und die Körpertherapie. Die Grundhaltung der humanistischen Therapie wie Empathie, Authentizität und respektvolle Wertschätzung sind von großer Bedeutung, um die Auswirkungen von lebenseinschneidenden Ereignissen sanft zu bewältigen und den Heilungsprozess zu fördern.

NARM®:

Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM®) ist eine körperorientierte und emotionsbasierte Methode. Der Heilungsweg von NARM beinhaltet die Auseinandersetzung mit entstandenen Überlebensstrategien und damit, welcher Anteil diese aufrechterhält. Sie unterstützt, unterdrückte Emotionen feinfühlig anzuerkennen und mehr Kapazität und Resilienz für ihren Alltag zu entwickeln.

PEP®:

Prozessorientierte und Embodimentfocussierte Psychologie (PEP®)  ist eine Kombination aus Interventionstechniken (wie EMDR, EMI, Trainspotting, kognitive Verhaltenstherapie) und der prozessorientierten Weiterentwicklung von Klopftechniken (z.B. EFT, TFT). PEP nutzt deshalb eine Kombination von psychodynamischen, systemischen, verhaltenstherapeutischen und hypnotherapeutischen Strategien und Aspekten. In der Anwendung werden parafunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels bifokal multisensorischer Stimulationen (Klopfen auf Akupunkturpunkten, Augenrollbewegungen, Summen, Zählen, Affirmationen aussprechen, etc.) verändert.

Systemische Familien- und Traumaaufstellungen:

In einer systemischen Familien- und Traumaaufstellung erfahren Patienten, wo ihr Leiden seinen Ursprung hat. Ob es aus ihrer Herkunftsfamilie stammt oder transgenerational an sie weitervererbt wurde. Sie erleben ihre Muster und Verhaltensweisen, die sie in ihrer familiären Situation entwickelt haben, sich davon zu lösen und ihren eigenen Bedürfnissen zu folgen.

EMDR®

Eye Movement Desensitization and Reprocessing:EMDR® wurde ursprünglich für die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickelt findet aber mittlerweile erfolgreiche Anwendung bei anderen psychischen Störungen. In einer EMDR-Sitzung bittet der Therapeut den Klienten, sich an ein belastendes Ereignis zu erinnern, während er gleichzeitig aufgefordert wird, spezifische Augenbewegungen zu folgen. Das kann auch durch andere bilaterale Stimuli wie Töne oder Berührungen unterstützt werden. Die Theorie dahinter ist, dass die Kombination aus Erinnern des belastenden Ereignisses und gleichzeitiger Ablenkung durch die Augenbewegung dazu führen kann, dass die Erinnerung an das Ereignis weniger überfordernd wird.Man nimmt an, dass EMDR dabei hilft, die natürlichen Verarbeitungsmechanismen des Gehirns zu aktivieren, ähnlich den Prozessen, die während des REM-Schlafs (Rapid Eye Movement - schnelle Augenbewegungen im Schlaf) ablaufen. Dadurch können belastende Erinnerungen neu bearbeitet und in einen weniger störenden emotionalen Zustand überführt werden. Der Vorgang im EMDR Prozess wird durch den Therapeut solange wiederholt bis der Patient sich besser fühlt. EMDR wird sowohl in der Traumatherapie als auch bei Ängsten, Panik, Trauer, Allergien und Sucht angewendet.

Meditation und Atemtechniken:

Meditation und Atemübungen sind nicht nur Wellness sondern verbinden unseren Geist mit unserem Körper. Beispielsweise kann Meditation dir helfen zu entspannen, Zugang zu deinem Innenleben zu bekommen und Transformationsprozesse zu erleben. Verschiedene Atemtechniken stimulieren das zentrale Nervensystem fördern die Selbstregulation. In meinen Sitzungen stelle ich dir verschiedene Meditations- und Atemtechniken zur Verfügung die dein inneres Wachstum fördern und du in deinen Alltag integrieren kannst.

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Nathalie Grupp

Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz & Coaching