Traumatherapie in München Entwicklungstrauma und frühe Prägungen verstehen

Traumatherapie hilft Menschen, sich innerlich sicherer zu fühlen und neue Möglichkeiten wahrzunehmen –
auch dann, wenn es kein einzelnes Ereignis gab, das alles erklärt.

Frühe Erfahrungen von Unsicherheit, fehlender Resonanz oder dauerhafter Überforderung prägen oft unbemerkt das innere Erleben.
Sie zeigen sich später im Selbstwert, in Beziehungen oder im Umgang mit Nähe, Grenzen und Gefühlen.

"Endlich frei leben!"

AUS DEM ÜBERLEBENSMODUS ZURÜCK INS LEBEN!

EMDR®

NARM®

Ego State Therapie

Systemische Therapie

Körperarbeit

Du bist mehr als dein Trauma

In meiner traumasensiblen Psychotherapie von Mensch zu Mensch bekommst du einen sicheren Ort.


Einen Raum, in dem nichts „weggemacht“ werden muss und in dem du dich nicht erklären oder rechtfertigen brauchst.

Im therapeutischen Prozess geht es darum, traumatische Prägungen einzuordnen und besser zu verstehen.
 Viele Menschen erleben dabei, dass sich ihre innere Kapazität erweitert – für Gefühle, für Selbstkontakt, für Beziehung und für einen stimmigeren Umgang mit sich selbst.

Nicht, weil du stärker werden musst.

Sondern weil dein System lernen darf, dass es heute andere Möglichkeiten gibt als früher.

Was du von einer Traumatherapie mit mir erwarten kannst

Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen in die Traumatherapie. Häufig geht es um:

  • Schwierigkeiten in Beziehungen, Nähe oder Abgrenzung

  • Das Verstehen von Trauma und Entwicklungstrauma und deren Auswirkungen

  • Den Umgang mit emotionalen Auslösern und innerer Überforderung

  • Das Erlernen von Selbstregulation und Stabilisierung des Nervensystems

  • Einen freundlicheren Umgang mit innerer Selbstkritik

  • Die Stärkung von Selbstwert und Identität

Traumatherapie bedeutet hier nicht, Symptome „wegzuarbeiten“,
 sondern innere Zusammenhänge zu erkennen und neue Erfahrungen möglich zu machen.

"Mut bedeutet sich selbst zu leben!"

Ich sehe dich als den Menschen, der du bist

Ich arbeite nicht mit einem starren Konzept oder einem standardisierten Ablauf.


Meine therapeutische Haltung ist integrativ und individuell: Ich verbinde unterschiedliche Ansätze der Traumatherapie so, dass sie zu dir und deinem inneren System passen.

Dazu gehören – je nach Bedarf – unter anderem Ego-State-orientiertes Arbeiten, EMDR, NARM, Systemische Aufstellungen, körperorientierte Ansätze und traumasensible Gesprächsführung.

Die Methode steht dabei nie über dem Menschen. 
Entscheidend ist, was dir Sicherheit gibt, dein Nervensystem beruhigt und was du für deinen Heilungsprozess brauchst.

Aus dem Trauma in deine Kraft

Trauma bedeutet übersetzt „Wunde“.


Allein diese Wunde anzuerkennen, ist für viele Menschen ein wichtiger Schritt.

Viele traumatische Erfahrungen werden lange relativiert oder normalisiert:

„So schlimm war es doch nicht.“


„Andere hatten es viel schwerer.“

Doch nicht das Ereignis allein entscheidet, sondern ob Schutz, Halt und Unterstützung vorhanden waren.
 Traumatherapie bedeutet hier, der eigenen Geschichte Raum zu geben – ohne sie zu dramatisieren, aber auch ohne sie kleinzureden.

Viele Menschen erleben im therapeutischen Prozess, dass sie sich nicht länger ausschließlich über ihre Verletzungen definieren müssen.


Mit wachsender innerer Sicherheit wird wieder spürbar, was an eigener Kraft, Klarheit und Handlungsspielraum vorhanden ist.

Erlebnisse, die traumatisieren können

Was als traumatisch erlebt wird, ist individuell. 
Zu belastenden oder traumatisierenden Erfahrungen können unter anderem gehören:

  • Unfälle

  • Missbrauch oder sexuelle Übergriffe

  • Operationen oder Geburtskomplikationen

  • Der Tod wichtiger Bezugspersonen

  • Anhaltende psychische Verletzungen in der Kindheit

  • Beziehungsabbrüche oder demütigende Beziehungserfahrungen

  • Isolation, Chaos oder psychische Erkrankungen im familiären Umfeld

  • Suchtverhalten in der Familie

  • Mangelnder emotionaler oder körperlicher Kontakt

Viele spätere Verhaltensweisen sind Versuche, mit diesen Erfahrungen umzugehen.
 Sie sind Überlebensstrategien – keine Schwächen.

Körperliche und psychische Folgen traumatischer Erfahrungen – insbesondere bei Entwicklungstrauma

Traumatische Prägungen zeigen sich nicht immer klar oder eindeutig.


Gerade bei Entwicklungstrauma, also bei frühen und wiederholten Belastungen, wirken die Folgen häufig schleichend – und betreffen nicht nur einzelne Symptome, sondern das gesamte innere Erleben.

Viele Menschen berichten unter anderem von:

  • Angst, innerer Anspannung oder einem dauerhaft erhöhten Stressniveau

  • Schlafstörungen oder dem Gefühl, nie wirklich zur Ruhe zu kommen

  • Ständiger Wachsamkeit oder Nervosität

  • Rückzug, Erstarrung oder dissoziativen Zuständen

  • Reizüberempfindlichkeit, schneller Überforderung oder Erschöpfung

  • Grübeln, innerer Unruhe oder impulsiven Reaktionen

  • Dem Gefühl, vom eigenen Körper, von Gefühlen oder Bedürfnissen abgeschnitten zu sein

Beziehungsfolgen von Entwicklungstrauma

Frühe traumatische Erfahrungen wirken sich häufig besonders auf Beziehungen aus.
 Nicht, weil Menschen „beziehungsunfähig“ wären, sondern weil Nähe, Abhängigkeit und emotionale Verbundenheit ursprünglich mit Unsicherheit oder Überforderung verknüpft waren.

Viele Betroffene beschreiben zum Beispiel:

  • Ein starkes Bedürfnis nach Nähe – und gleichzeitig Angst davor

  • Schwierigkeiten, Vertrauen aufzubauen oder aufrechtzuerhalten

  • Überanpassung, um Konflikte oder Ablehnung zu vermeiden

  • Das Gefühl, für Harmonie oder das emotionale Gleichgewicht anderer verantwortlich zu sein

  • Probleme, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen oder klar zu äußern

  • Rückzug oder innere Distanz, sobald Beziehungen intensiver werden

  • Wiederkehrende Beziehungsmuster, die als schmerzhaft oder einengend erlebt werden

Diese Dynamiken sind keine bewussten Entscheidungen.


Sie sind erlernte Schutzstrategien, die in früheren Beziehungskontexten sinnvoll waren – und sich im Erwachsenenleben oft verselbstständigen.

In der Traumatherapie geht es darum, diese Muster behutsam zu erkennen, zu verstehen und neue Beziehungserfahrungen möglich zu machen. 
 Nicht durch „richtiges Verhalten“, sondern durch wachsende innere Sicherheit und einen stabileren Kontakt zu sich selbst.

Beziehungen sind oft der Ort, an dem frühe Prägungen besonders spürbar werden.

Gleichzeitig greifen diese Erfahrungen tief in das innere Selbstgefühl ein – in die Frage, wie wertvoll, liebenswert oder „richtig“ man sich selbst erlebt.

Die Folge eines Kindheitstrauma:
eine Störung im Selbstwert

Selbstwert entsteht nicht im luftleeren Raum.


Er entwickelt sich in Beziehung – darüber, wie ein Mensch gesehen, beantwortet und gehalten wurde.

Bei Entwicklungstrauma ist dieses Fundament oft brüchig.
 Nicht, weil etwas „falsch“ gelaufen ist, sondern weil frühe Erfahrungen von Unsicherheit, Anpassung oder emotionaler Überforderung das innere Selbstgefühl geprägt haben.

Viele Betroffene erleben zum Beispiel:

  • Zweifel am eigenen Wert oder an der eigenen Berechtigung

  • starke Selbstkritik oder ein inneres Gefühl von „nicht genügen“

  • Schuld- oder Schamgefühle, auch ohne konkreten Anlass

  • Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse ernst zu nehmen

  • das Gefühl, sich anpassen oder leisten zu müssen, um dazuzugehören

  • Unsicherheit in der eigenen Wahrnehmung oder in Entscheidungen

Diese Erfahrungen betreffen zentrale Bereiche des Selbstwerts, wie:

  • Selbstbewusstsein – das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung

  • Selbstakzeptanz – sich mit den eigenen Gefühlen annehmen zu können

  • Selbstfürsorge – eigene Grenzen wahrzunehmen und zu schützen

  • Selbstwirksamkeit – das Gefühl, Einfluss auf das eigene Leben zu haben

Genau hier setzt traumasensible Psychotherapie an:

Wenn Selbstwert durch frühe Erfahrungen erschüttert wurde, lässt sich das nicht allein durch Einsicht oder Willenskraft verändern.


Viele Menschen wissen rational, dass sie heute sicher sind oder „eigentlich genug“ sein müssten – und erleben innerlich dennoch Zweifel, Anspannung oder Rückzug.

Veränderung entsteht dort, wo diese inneren Muster nicht nur verstanden, sondern im Erleben neu beantwortet werden.


Sie schafft einen sicheren Rahmen, in dem das Nervensystem Schritt für Schritt neue Erfahrungen von Halt, Orientierung und Beziehung machen kann.

Traumatherapie hilft, Sicherheit zu gewinnen und neue Möglichkeiten zu erkennen

Traumasensible Psychotherapie setzt dort an, wo innere Sicherheit fehlt.

Nicht, um Vergangenes „wegzumachen“, sondern um dem Nervensystem zu ermöglichen, zwischen früherer Bedrohung und heutiger Realität zu unterscheiden.

Wenn Stabilität und Selbstregulation wachsen, verändert sich das innere Erleben oft spürbar:
Anspannung lässt nach, Gefühle werden wieder zugänglicher, und Handlungsspielräume erweitern sich.
 Was sich früher überwältigend oder ausweglos angefühlt hat, kann neu eingeordnet werden – in einem Tempo, das sich sicher anfühlt.

Diese Veränderungen entstehen nicht durch Druck oder Willenskraft,
 sondern durch wiederholte Erfahrungen von Halt, Orientierung und Beziehung im therapeutischen Rahmen.

Wie eine traumatherapeutische Behandlung bei mir abläuft

Zu Beginn lernen wir uns in einem kostenfreien Erstgespräch (20 Minuten) kennen.


Du schilderst deine Situation, ich beantworte deine Fragen und du entscheidest danach in Ruhe, ob du mit mir arbeiten möchtest.

Im weiteren Verlauf klären wir gemeinsam, welche Themen, Muster und Belastungen aktuell im Vordergrund stehen.


Das Vorgehen richtet sich immer nach deinem Tempo und deinem inneren Erleben.

Traumatherapie ist kein schneller Prozess.


Sie ist ein Weg, auf dem sich innere Sicherheit nach und nach entwickeln darf.

Einladung

Wenn du spürst, dass frühe Erfahrungen dein heutiges Erleben beeinflussen,
 kann es hilfreich sein, diesen Zusammenhängen Raum zu geben – ohne dich dafür zu verurteilen.

Gerne begleite ich dich dabei, innere Dynamiken besser zu verstehen
und einen stimmigen Umgang mit dir selbst zu entwickeln.

GOOGLE BEWERTUNGEN

Das sagen meine Klientinnen und Klienten

Nathalie ist eine phantastische, einfühlsame und kompetente Therapeutin und Coachin. Ich habe mich immer sehr gut aufgehoben gefühlt.

Besonders eindrucksvoll war für mich die Effektivität der Arbeit. Ich habe in sehr kurzer Zeit so viele Aspekte meines Selbst verstanden und wurde dabei stets sicher begleitet. Das empfinde ich als große Bereicherung. Ich bin dankbar, Nathalie gefunden zu haben.

In einem für mich herausfordernden inneren Konflikt war Nathalie für mich da.

Sie hat mir ihrer kristallklaren Klarheit, ihrer Wärme und einfühlsamen Art den Nagel auf den Kopf getroffen, so dass ich meine innere Blockade lösen konnte. Ich kann Nathalie aus vollem Herzen empfehlen.

Vielen Dank, Nathalie, für die wertvolle Begleitung und die positiven Impulse.

Ich hatte das große Vergnügen, an einem Coaching mit Nathalie teilzunehmen, und kann nur sagen, dass es eine transformative Erfahrung war. Durch gezielte Fragen und praktische Übungen konnte ich tiefgreifende Erkenntnisse gewinnen und sofort umsetzbare Strategien entwickeln.

Ich empfehle Nathalie mit bestem Gewissen weiter. Wer auf der Suche nach effektiver Unterstützung und nachhaltigen Veränderungen ist, ist bei ihr in den besten Händen.

Vielen Dank, Nathalie, für die wertvolle Begleitung und die positiven Impulse..

Ich bin zutiefst dankbar, dass ich Nathalie gefunden habe. Ihre einfühlsame und gleichzeitig klare Art hat mir in meiner Traumatherapie genau den Raum gegeben, den ich gebraucht habe – sicher, urteilsfrei, auf Augenhöhe.

Bei ihr durfte ich mich zeigen, wie ich bin – mit all meinen Verletzungen, Unsicherheiten und alten Mustern. Und gleichzeitig habe ich durch ihre Begleitung begonnen, mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden, Stück für Stück.

Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig und individuell sie arbeitet – keine Standardmethoden, sondern echte Präsenz. Nathalie schafft es, auch schwere Themen mit Wärme und Klarheit zu halten. Ich fühle mich heute stabiler, verbundener mit mir selbst und mutiger als je zuvor.

Danke für diesen Weg. Von Herzen weiterzuempfehlen ❤️

Kontakt

Als Traumatherapeutin biete ich dir persönlich in meiner Praxis oder während einer Online Psychotherapie die für dich am besten passende Form der Begleitung an. Die Praxisräume liegen im wunderschönen Stadtteil Bogenhausen zwischen Prinzregentenplatz und Sternwartstraße in München.​

Kosten: Jede Sitzung kostet 100,- Euro à 60 Min.

Deine persönliche Nachricht an mich:

FLEXIBEL UND ORTSUNGEBUNDEN

Online Coaching & Therapie

Gerne biete ich dir eine flexible Unterstützung ohne an einen festen Standort gebunden zu sein. Das bedeutet dass du dich mit weniger Aufwand in einer ruhigen und vertrauten Atmosphäre deiner Weiterentwicklung witmen kannst.

Fragen zur Traumatherapie München

Verfahren die in meiner Traumatherapie eingesetzt werden.

Es gibt viele Methoden die die Symptome einer PTBS oder die Folgen eines Entwicklungstraumas auflösen können:

EMDR® Eye Movement Desensitization and Reprocessing:

EMDR® wurde ursprünglich für die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickelt findet aber mittlerweile erfolgreiche Anwendung bei anderen psychischen Störungen. In einer EMDR-Sitzung bittet der Therapeut den Klienten, sich an ein belastendes Ereignis zu erinnern, während er gleichzeitig aufgefordert wird, spezifische Augenbewegungen zu folgen. Das kann auch durch andere bilaterale Stimuli wie Töne oder Berührungen unterstützt werden. Die Theorie dahinter ist, dass die Kombination aus Erinnern des belastenden Ereignisses und gleichzeitiger Ablenkung durch die Augenbewegung dazu führen kann, dass die Erinnerung an das Ereignis weniger überfordernd wird.Man nimmt an, dass EMDR dabei hilft, die natürlichen Verarbeitungsmechanismen des Gehirns zu aktivieren, ähnlich den Prozessen, die während des REM-Schlafs (Rapid Eye Movement - schnelle Augenbewegungen im Schlaf) ablaufen. Dadurch können belastende Erinnerungen neu bearbeitet und in einen weniger störenden emotionalen Zustand überführt werden. Der Vorgang im EMDR Prozess wird durch den Therapeut solange wiederholt bis der Patient sich besser fühlt. EMDR wird sowohl in der Traumatherapie als auch bei Ängsten, Panik, Trauer, Allergien und Sucht angewendet.

NARM®:

Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM®) ist eine körperorientierte und emotionsbasierte Methode. Der Heilungsweg von NARM beinhaltet die Auseinandersetzung mit entstandenen Überlebensstrategien und damit, welcher Anteil diese aufrechterhält. Sie unterstützt, unterdrückte Emotionen feinfühlig anzuerkennen und mehr Kapazität und Resilienz für ihren Alltag zu entwickeln.

PEP®:

Professional Empowerment Programm (PEP®)  ist eine Kombination aus Interventionstechniken (wie EMDR, EMI, Trainspotting, kognitive Verhaltenstherapie) und der prozessorientierten Weiterentwicklung von Klopftechniken (z.B. EFT, TFT). PEP nutzt deshalb eine Kombination von psychodynamischen, systemischen, verhaltenstherapeutischen und hypnotherapeutischen Strategien und Aspekten. In der Anwendung werden parafunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels bifokal multisensorischer Stimulationen (Klopfen auf Akupunkturpunkten, Augenrollbewegungen, Summen, Zählen, Affirmationen aussprechen, etc.) verändert.

Systemische Familien- und Traumaaufstellungen:

In einer systemischen Familien- und Traumaaufstellung erfahren Patienten, wo ihr Leiden seinen Ursprung hat. Ob es aus ihrer Herkunftsfamilie stammt oder transgenerational an sie weitervererbt wurde. Sie erleben ihre Muster und Verhaltensweisen, die sie in ihrer familiären Situation entwickelt haben, sich davon zu lösen und ihren eigenen Bedürfnissen zu folgen.

Gestalttherapie und psychodynamische Perspektiven

Vergütung / Preise

Erstgespräch à 20 Minuten:

kostenlos

Coaching- oder Psychotherapie:

100 Euro / 60 Min.

Vorteile einer Selbstzahler-Praxis: Ich weiß, dass ein Besuch beim Heilpraktiker immer abhängig von den finanziellen Mitteln ist. Dennoch gibt es gute Gründe sich für eine Selbstzahler-Praxis zu entscheiden. ​

Zeitnaher Termin:

Therapieplätze bei psychologischen Psychotherapeuten, die über die gesetzliche Krankenversicherung abrechnen können, sind meist über Monate ausgebucht. In meiner Praxis bekommen sie in der Regel zeitnah einen Termin. Gerade bei akuten Krisen ist es wichtig, dass sie in dieser Zeit nicht alleingelassen werden.   

Keine Bindung an bestimmte Therapieverfahren:

Oft sind die Therapieverfahren bei Kassentherapeuten festgelegt. Manchmal ist es sinnvoll sich durch einen Heilpraktiker/in Psychotherapie zusätzlich unterstützen zu lassen die beispielsweise wie ich integrativ und ganzheitlich arbeiten.  

Ihre Daten bleiben in der Praxis: 

Ihre Therapie/Beratung wird nirgendwo aktenkundig, ohne dass Sie Ihr Einverständnis geben. Dies ist von Vorteil, wenn Sie eine auskunftspflichtige Versicherung abschließen möchten.   

Flexibilität:

Die Länge der Therapie ist flexibel. Wir entscheiden gemeinsam über die Art und Dauer der Therapie. ​ ​

(Als Heilpraktikerin begrenzt auf das Fachgebiet Psychotherapie kann ich keine Heilung oder Linderung garantieren. Meine Methoden können keine ärztliche Diagnose und Behandlung ersetzen.) 

Unterschied zwischen Schocktrauma und Entwicklungstrauma.

Dr. Peter Levine, einer der bedeutendsten Traumaexperten unserer Zeit, definiert ein Schocktrauma als „zu viel, zu schnell, zu plötzlich“. Das ist der Zustand, der durch ein unerwartetes und übermächtiges Erlebnis eintritt, dem man schutz- und hilflos ausgeliefert war und durch das das Nervensystem aus der Balance gebracht wurde. Das passiert beispielsweise nach schweren Unfällen, unerwarteten Katastrophen, schlimmen Gewalterfahrungen, Missbrauch oder plötzlichen Todesfällen nahestehender Personen. Wie wir auf ein solch einschneidendes Erlebnis reagieren, hängt von der Stabilität unserer Lebensumstände, unserer Regulationsfähigkeit und den Ressourcen, über die wir verfügen, ab. Fehlt uns diese Stabilität, führt die Dysregulation unseres Nervensystems zu einem langanhaltenden traumatischen Stress. Als Traumafolgen können eine posttraumatische Belastungsstörung, Angst- und Panikzustände, Schlaflosigkeit oder Depressionen entstehen.

Ein Entwicklungstrauma bezieht sich auf traumatische Erfahrungen während der ersten Lebensjahre, die das gesunde Wachstum und die psychische Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Diese Erfahrungen können verschiedene Formen des Missbrauchs, Gewalt, Vernachlässigung, plötzlichen Beziehungsabbruch, schwierige Geburt, strengen Erziehungsstil, Demütigung oder Sucht umfassen. Wenn traumatische Kindheitserfahrungen nicht angemessen verarbeitet oder bewältigt werden, können schon kleinere Auslöser tiefe Krisen auslösen. Die sogenannten Trigger können beispielsweise eine Trennung, ein Arbeitsplatzwechsel, ein Umzug in eine neue Stadt, eine plötzliche Übernahme von Verantwortung oder die Geburt eines Kindes sein. Das Erregungsniveau gerät auf Hochtouren und als Folge können Bindungsstörungen, Sozialphobien, Ängste, Einsamkeit, Burn-out, Depressionen und psychosomatische Probleme entstehen.

Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entsteht häufig nach einem klar abgrenzbaren traumatischen Erlebnis wie Überfall, Vergewaltigung oder Naturkatastrophe. Kindheitstrauma hingegen basiert auf frühen, oft subtilen Traumatisierungen, die sich langfristig auf Selbstwert, Beziehungsmuster auswirken.

Was ist Traumatherapie und wann ist sie sinnvoll?

Traumatherapie ist eine psychotherapeutische Behandlung für Menschen, die unter den Folgen von Trauma leiden. Dazu zählen akute Traumatisierungen ebenso wie frühe und wiederholte Belastungen im Sinne eines Entwicklungstraumas. Ziel ist es, traumatische Erlebnisse nicht nur kognitiv zu verstehen, sondern auch auf Ebene des Nervensystems zu verarbeiten und ein Gefühl von Sicherheit zu entwickeln.

Wem hilft eine Traumatherapie?

Eine Traumatherapie hilft Personen, die unter den Folgen eines seelischen Traumas leiden. Oft sind es psychische Störungen, die auf unverarbeitete Traumata hinweisen. Dazu gehören beispielsweise Albträume, Angststörungen, Depressionen oder posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS).

In der psychotherapeutischen Arbeit lernen Betroffene, ihre Traumafolgestörungen zu bewältigen. Die Konfrontation mit dem Trauma geschieht behutsam und in einem geschützten Rahmen, um die emotionale Belastung zu reduzieren. Ziel ist es, den Einfluss des Erlebten auf das eigene Leben zu verringern und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Von einer Traumatherapie profitieren nicht nur Menschen, die durch Unfälle, Gewalt oder Missbrauch traumatisiert wurden, sondern auch jene, die unter frühkindlichen Bindungs- und Entwicklungstraumata leiden. Ein individuell angepasstes therapeutisches Vorgehen kann Betroffene dabei unterstützen, wieder mehr Lebensfreude und innere Stabilität zu gewinnen.

Welche Folgestörungen können auftreten?

Zu den häufigen Folgestörungen zählen unter anderem posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS / PTSD), komplexe Traumafolgestörungen, Dissoziation, Erstarrung, Vermeidung, innere Unruhe, Angststörungen, psychosomatische Beschwerden sowie anhaltende Symptome wie Schlafstörungen oder emotionale Übererregung.

Welche Rolle spielt das Nervensystem?

Traumatisierungen führen häufig zu einer dauerhaften Aktivierung oder Erstarrung des Organismus. Ziel der traumasensiblen Arbeit ist es, die Nerven zu stabilisieren, Selbstregulation zu fördern und ein inneres Gefühl von Sicherheit schrittweise aufzubauen.

Welche Folgestörungen können auftreten?

Zu den häufigen Folgestörungen zählen unter anderem posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS / PTSD), komplexe Traumafolgestörungen, Dissoziation, Erstarrung, Vermeidung, innere Unruhe, Angststörungen, psychosomatische Beschwerden sowie anhaltende Symptome wie Schlafstörungen oder emotionale Übererregung.

Traumatisierungen führen häufig zu einer dauerhaften Aktivierung oder Erstarrung des Organismus. Ziel der traumasensiblen Arbeit ist es, die Nerven zu stabilisieren, Selbstregulation zu fördern und ein inneres Gefühl von Sicherheit schrittweise aufzubauen.

Was bedeutet körperorientierte Psychotherapie?

Trauma sind nicht nur im Gedächtnis, sondern auch im Körper gespeichert. Durch achtsame, schonende körperorientierte Arbeit können belastende Erinnerungen reguliert und integriert werden.

Was bedeutet Stabilisierung in im traumatherapeutischen Kontext?

Sie dient dazu, innere Sicherheit aufzubauen, Überforderung zu vermeiden und den Umgang mit belastenden Erinnerungen, Dissoziation oder starken emotionalen Reaktionen zu verbessern. Ohne ausreichende Stabilisierung ist eine tiefere Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse nicht sinnvoll. regulierend zu begleiten.

Wo findet die Therapie statt?

Die Behandlung findet in meiner Privatpraxis für Psychotherapie in München statt. Ich arbeite als Heilpraktikerin für Psychotherapie im Rahmen des Heilpraktikergesetzes. Die Behandlung richtet sich an Selbstzahler und erfolgt unabhängig von der Krankenkasse.

Ist traumasensible Begleitung auch ohne klare Erinnerung möglich?

Ja. Viele Menschen haben keine konkreten Erinnerungen an Traumatisierung, sondern leiden unter Symptomen wie innerer Unruhe, Erstarrung, Vermeidung oder emotionaler Überforderung. Traumasensible Begleitung setzt nicht voraus, dass belastende Erinnerungen vollständig bewusst sind.

Wie schonend ist die traumasensible Therapie?

Traumasensible Therapie arbeitet achtsam und ressourcenorientiert. Belastende traumatische Situationen werden nicht unvorbereitet „aufgearbeitet“. Der Prozess orientiert sich an der Art der Traumatisierung, dem individuellen Tempo und am aktuellen Belastungsniveau des Organismus.

Nathalie Grupp

Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz & Coaching

Praxisadresse:

Lamontstraße 29

81679 München

Tel:. +49 175 401 39 24

Mail: [email protected]

Öffnungszeiten: Mo - Fr / 9 - 18 Uhr

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